Wer oder Was ist wichtiger?
Sie, die Mitglieder, oder die Interessen von Vorstand und Verband

 
Wie wir Ihnen hier aufzeigen, beträgt der innere Wert eines einzelnen Geschäftsanteils von 125,00 € der VR meine Bank eG zum 31.12.2020 mindestens 1.333,51 €.
Im  vom Vorstand vorgelegten Verschmelzungsvertrag, der als Mustervertrag vom Genossenschaftsverband Bayern zur Verfügung gestellt wurde, ist wie bei allen bisherigen Verschmelzungen ein  Umtauschverhältnis  1:1 festgelegt. Bei der VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG beträgt die Höhe des einzelnen Geschäftsanteils nach der Verschmelzung 25,00 €. Dies bedeutet, dass ein voll eingezahlter Anteil von 125,00 € der meine Bank eG umgetauscht wird in Geschäftsanteile der VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG mit ebenfalls 125,00 € Guthaben. Ein solcher Umtausch erfolgt stets ohne Berücksichtigung des „inneren Wertes“.  Genossenschaftsverband und Vorstände berufen sich dazu auf § 80 Abs. 2 Satz 1, erster Halbsatz des Umwandlungsgesetzes. 
Tatsächlich hat jedoch der Gesetzgeber in § 80 Abs. 2 Satz 1 des Umwandlungsgesetzes auch noch einen zweiten Halbsatz eingefügt, aus dem hervorgeht, dass auch ein anderes Umtauschverhältnis festgelegt werden kann. In der Begründung schreibt der Gesetzgeber: "Diese Bestimmung ermöglicht es, „den unterschiedlichen „inneren" Wert der Geschäftsguthaben bei den verschiedenen an der Verschmelzung beteiligten Genossenschaften auszugleichen, der sich insbesondere aus unterschiedlichen offenen Rücklagen und stillen Reserven sowie nicht bilanzierungsfähigen Werten (good will) der beteiligten Rechtsträger ergeben kann. Die Regelung ist erforderlich, um ein angemessenes Umtauschverhältnis festlegen zu können.“
Es würde deshalb dem Handeln eines ordentlichen und gewissenhaften Vorstands einer Genossenschaftsbank entsprechen, wenn der Vorstand der VR meine Bank eG im Verschmelzungsvertrag ein anderes Umtauschverhältnis als 1:1 vereinbaren würde. Und zwar eines, welches dem inneren Wert von 1.333,51 € bzw. den nach Einbeziehung der stillen Reserven höheren Wert entspricht.  Dies wurde vom Vorstand der VR meine Bank jedoch nicht vorgesehen. was wiederum dafür spricht welche Wertschätzung die Vorstände den Mitgliedern entgegen bringen., Warum die Vorstände nicht die mitgliederfreundlichere Alternative des § 80 Abs. 2 Satz 1 zweiter Halbsatz verwendet haben, sollte die Vertreterversammlung den Vorstand eingehend erläutern lassen. Denn durch die Verschmelzung ergeben sich erhebliche Wertverluste für die Mitglieder der VR meine Bank eG.

Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ der Genossenschaft. Beschlüsse welche die Vertreterversammlung im Interesse und zum Wohl der Genossenschaft und deren Mitglieder fasst, sind für den Vorstand bindend. Dies gilt auch für die von den Vorständen beabsichtigte Fusion. Die Mitglieder der VR meine Bank eG und vor allem die gewählten Vertreter haben die Macht, das im Verschmelzungsvertrag vereinbarte Umtauschverhältnis von 1:1 zu ändern. Verlangen Sie einfach, dass das Umtauschverhältnis dem inneren Vermögenswert des einzelnen Geschäftsanteils angepasst wird, so dass diese 1.333,51 € umgetauscht werden in Anteile der VR Bank Metropolregion Nürnberg eG mit eingezahlten 1.333,51 €;. das wären dann 53 Geschäftsanteile mit je 25,00 € und ein 54. Anteil mit eingezahlten 8,51 €. Wir sind sicher, die Mehrzahl der Mitglieder würde dabei den auf 25,00 € fehlenden Rest von 16,49 € freiwillig und gerne aufzahlen. Und verschieben Sie gleichzeitig die Abstimmung über die Fusion bis zur Vertragsänderung.

Wie bereits mehrfach erwähnt ist de von den Vorständen und dem Genossenschaftsverband Bayern vorgeschlagene ersatzlose Übertragung des Genossenschaftsvermögens an die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG ist für Mitglieder und Vertreter die schlechteste aller Möglichkeiten. 
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Möglichkeiten, die alle vor der Fusion zu verwirklichen sind. Und alle dienen nur Ihnen, den Mitgliedern und Eigentümern der VR meine Bank eG. Wenn die Vorstände dagegen sind, fragen Sie einfach konkret nach, warum die Vorstände nicht wollen, dass Ihnen als Mitglied das zukommt, was diese Ihnen die ganze Zeit vorenthalten haben. Und wenn die Vorstände absolut dagegen sind: es wären nicht die ersten die von einer General- oder Vertreterversammlung fristlos abgesetzt werden.
Der Genossenschaftsverband Bayern hat keinerlei Recht, ihnen eine gebildete Meinung auszureden. Falls jemand vom Verband versucht, die Meinung der Vertreter zu beeinflussen, fragen Sie auch diese Person einfach konkret, warum der Verband nicht will, dass Ihnen, den Mitgliedern, ein Anteil an Ihrem eigenen Vermögen zukommt. Und ganz wichtig: Lassen Sie die Antwort des Verbands wörtlich in das Protokoll der Versammlung aufnehmen. Beharren Sie drauf!. Das gilt auch für Antworten der Vorstände und Aufsichtsräte zu diesem Thema.

"Prüfet alles und das Gute behaltet."  Nach diesem Motto sollten Sie die Informationen auf den Folgeseiten, aber auch all die bisherigen Informationen aufnehmen. Wir wollen Sie nicht beeinflussen, wir geben Ihnen nur Informationen zu Fusion, die Ihnen von den zuständigen Vertretungsorganen Ihrer VR meine Bank eG vorenthalten werden.  Entscheiden müssen immer Sie bzw. die Vertreter.

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