Augenwischerei 

Bei der vorgesehenen Dreier-Fusion handelt es sich um eine sogenannte „Verschmelzung mittels Auflösung ohne Abwicklung“. Dabei ist die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG die aufnehmende Genossenschaft. Nach Zustimmung zur Übernahme der beiden Banken aus Neustadt und Nürnberg durch die Vertreter der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG erfolgt eine Satzungsänderung und der Name VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG wird geändert in VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG.  Nach der Fusion werden vom Vorstand drei Zweigniederlassungen gegründet. Jede der drei Zweigniederlassungen soll den früheren Namen erhalten. Offiziell lautet dieser dann z.B. „VR meine Bank, Zweigniederlassung der VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG.
Die Konsequenz der Verschmelzung ist, dass die VR meine Bank nach mehr als 130 Jahren des Bestehens aufgelöst wird, zu existieren aufhört und im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht gelöscht wird. So als hätte es sie und die in ihr aufgegangenen ehemaligen Raiffeisenbanken aus Ulsenheim, Gollhofen, Uffenheim, Markt Bibart, Scheinfeld, Neustadt, Emskirchen, Münchaurach, Neuhof a.d. Zenn und Fürth nie gegeben. Das gleiche gilt für die Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG mit den in ihr aufgegangenen Raiffeisenbanken aus Behringersdorf, Schwaig, .Stein, Katzwang, der ehemaligen Volksbank Nürnberg eG und der ehemaligen Bäckerbank Nürnberg eG.
In der Folge existiert nach Vollzug der Verschmelzung nur noch die VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG mit ihren drei unselbständigen Zweigniederlassungen.
Ein ordentlicher und gewissenhafter Vorstand einer Genossenschaftsbank dessen Augenmerk auf seiner Pflichtaufgabe, der Förderung der eigenen Mitglieder liegt, würde  die Mitglieder und Vertreter über andere Alternativen statt Fusion informieren. Ebenfalls auch darüber, wie die Mitglieder der VR meine Bank dieses eigentlich ihnen gehörende Vermögen selbst behalten können. Doch solches wird den gewählten Vertretern ebenso verheimlicht werden, wie die aus der Verschmelzung erwachsenden finanziellen Vorteile der Vorstände. 
Übrigens: Auf die spätere Auflösung einer Zweigniederlassung hat die dann amtierende Vertreterversammlung keinen Einfluss mehr. Das ist allein Sache des Vorstands und bedarf evtl. lediglich noch der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Gleiches gilt für einen Verkauf einer Zweigstelle oder Zweigniederlassung an eine andere Genossenschaftsbank. So hat z. B. die VR Bank Nürnberg eG im Jahr 2001 ihre Geschäftsstelle in Roth an die Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG verkauft.
Es ist also nicht auszuschließen, dass solches auch im Raum Neustadt/Uffenheim und Höchstadt/Aisch zwecks Begradigung des Geschäftsgebiets der VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG geschehen könnte.  


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