Das Verschweigen von Informationen

Warum sollte eine finanziell absolut gesunde VR meine Bank eG, die von den Gründungsmitgliedern gegründet wurde um eine eigene Bank vor Ort zu haben, ihre eigene Existenz durch Fusion aufgeben?
Warum sollte das in Generationen von Mitgliedern erwirtschaftete eigene Vermögen dieser Genossenschaft in Höhe von
138,35 Millionen Euro an eine VR-Bank in Nürnberg ohne jeglichen Ersatz für Sie, die Mitglieder als Eigentümer der VR meine Bank eG verschoben werden?
Welche Interessen verfolgt der Vorstand dabei?
Was veranlasst die Vorstände der VR meine Bank eG, über die Köpfe der Mitglieder hinweg zu entscheiden was gut für die Mitglieder ist und was nicht.

Wissen die Vorstände  ob die mehr als 32.400 Eigentümer der VR meine Bank eG mit einer Fusion  in der vorgeschlagenen Form mit Mehrheit einverstanden sind?
Haben die Vorstände die Mitglieder überhaupt gefragt? Oder sind ihnen 32.455 Mitglieder egal? Interessiert sie überhaupt deren Meinung?
Wenn bewusst Informationen verschwiegen werden, die dazu führen könnten, dass die Mitglieder einen anderen Weg wählen als der Vorstand will, handeln die Vorstände dann treuwidrig?
Oder ist das bewusste Verschweigen von wesentlichen Informationen bereits unlauter oder sogar strafbar?   
Sind die auf der Webseite der Bank vom Vorstand zur Mitgliedschaft behaupteten demokratischen Werte einer Genossenschaft nur leere Phrasen?  

In einer Genossenschaft, die aus vielen einzelnen Mitgliedern besteht und die deren Eigentümer sind, sollte es nach dem genossenschaftlichen Grundsatz der Selbstbestimmung vor Abschluss eines Verschmelzungsvertrages üblich sein, eine derart wichtige Entscheidung über das Schicksal bzw. die unnötige Existenzbeendigung einer hervorragend aufgestellten Genossenschaft nicht dem Vorstand zu überlassen, sondern deren Eigentümern, den Mitgliedern der Genossenschaft. Nicht nur weil es eigentlich eine Selbstverständlichkeit für jeden Vorstand und jeden Aufsichtsrat sein muss, schon allein aus Gründen des Selbstschutzes, um als Vorstand nicht in den Verdacht der Verfolgung von Eigeninteressen zu geraten.

Wir von igenos e.V. sind der Meinung, dass neben der hier bereits beschriebenen Möglichkeit des Ausgleichs des vollständigen Unternehmenswertes die nachfolgende aufgezeigten zusätzlichen Möglichkeiten die Interessen der Mitglieder am meisten berühren.

Die Sorgfalts- und Treuepflicht verlangt von jedem Vorstand der VR meine Bank eG, aber auch von jedem Aufsichtsrat, dass diese beiden Organe
- die Mitglieder der VR meine Bank eG im Rahmen der Erläuterungen zu einer geplanten Fusion über Umstände, die deren mitgliedschaftlichen Vermögensinteressen berühren, zutreffend und vollständig informieren. 
Alle Mitglieder und Vertreter der VR meine Bank eG sollten sich deshalb die Frage beantworten, warum sie über andere Möglichkeiten anstelle einer Verschmelzung mit Übertragung des gesamten Vermögens ohne jeglichen Wertersatz, nicht ausführlich informiert werden. Nicht der Vorstand, nicht der Aufsichtsrat und erst recht nicht der Genossenschaftsverband Bayern haben das Recht über die Zukunft der VR meine Bank zu entscheiden. Dies ist ausschließlich das Recht der Eigentümer. Und das sind alleine deren Mitglieder. 

Über uns

igenos e.V.
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Vorstand
  • Gerald Wiegner
    Diplom Volkswirt
    56859 Bullay
    Georg Scheumann
  • genossenschaftl. Bankbetriebswirt
    90613 Großhabersdorf
    Tel: 09105 1319
  • Email: post@igenos-sued.de