Raiffeisenbank Plankstetten 
eine genossenschaftliche Aktiengesellschaft

Im Jahr 2009 brachte das Handelsblatt unter dem Titel „Die Aufmüpfigen von Plankstetten“ einen Artikel über einen bereits 10 Jahre andauernden Zwist zwischen dem Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und der kleinen Raiffeisenbank Plankstetten. Dem Zwist vorausgegangen war eine Fusionsanregung des Verbandes zur Verschmelzung mit einer benachbarten Raiffeisenbank. Hierzu drängte der Verband auf die Ablösung des damaligen Vorstands unter Zahlung einer hohen Abfindung, welche die kleine Raiffeisenbank nicht allein stemmen hätte können. Das hätte dann Zwangsfusion bedeutet.
Doch der Verband hatte die Rechnung ohne den Aufsichtsrat und die Mitglieder der Raiffeisenbank gemacht. Der Aufsichtsrat lehnte ab, die Mitglieder schassen den Vorstand. Ohne Abfindung, ohne Fusion. Ein neuer Vorstand wurde bestimmt, der seitdem im Amt ist. Der Zwist mit dem Genossenschaftsverband Bayern hörte jedoch nicht auf. Wie der Donaukurier berichtete, wurde im Jahr 2008 seitens der Generalversammlung einstimmig der Prüfungsbericht des GVB als „in weiten Teilen falsch, als unobjektiv und tendenziös“ zurückgewiesen. Der GVB wusste sich nicht mehr zu helfen und schloss die Raiffeisenbank aus seinem Verband aus. Das wiederum brachte den Vorstand der Bank in Schwierigkeiten, da jede Genossenschaft einem Genossenschaftsverband angehören muss um nicht von Amts wegen aufgelöst zu werden. Doch auch das schaffte der Vorstand, kam bei einem freien Genossenschaftsverband unter und betrieb anschließend die Umwandlung der Genossenschaft in eine genossenschaftliche Aktiengesellschaft. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 91,1% der Stimmen, stimmte die Generalversammlung im Jahr 2010 der Umwandlung zu. Auf je 1 Euro Geschäftsguthaben entfiel eine Stückaktie mit einem ersten Wert von 6,17 €.
Bis heute hat noch niemand in dieser Bank die Umwandlung bereut. Seit Umwandlung hat sich der damalige erste Wert pro einzelner Stückaktie fast verdreifacht.
In der Präambel der Satzung dieser Bank ist folgendes zu lesen:
Die Gesellschaft versteht sich als genossenschaftliche Aktiengesellschaft, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Aktionäre oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fordern. Aus dieser genossenschaftlichen Tradition heraus hat jeder Aktionär die Pflicht, die Gesellschaft bei der Erfüllung dieser Aufgaben zu unterstützen. Jeder Aktionär hat dementsprechend in der Hauptversammlung nur eine Stimme (Höchststimmrecht, Ein-Mitglied-eine-Stimme-Prinzip).

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