Es sollte niemand Vorstand einer Volks- oder Raiffeisenbank
werden, der nicht gewillt ist, für das Wohl der Genossenschaft
und deren Mitglieder die ihm vertrauen, alles zu tun was 
 in seiner Macht steht. Er sollte kämpfen können
und sich selbst hinten anstellen, wenn es darum geht 
die Existenz der Genossenschaft zu erhalten.


Ganz besonders dann, wenn eine Fusion beabsichtigt ist,
die absolut nicht notwendig ist,

welche die Mitglieder benachteiligt 
und nur dem Wohl einiger Weniger dient

Es lässt sich leicht arbeiten mit dem Geld anderer Leute. Vor allem mit dem Geld der Mitglieder. Höchste Gewinne als Ernte des Jahres einzufahren freut in erster Linie den Vorstand. Wirkt sich hoher Gewinn doch auf sein eigenes Einkommen äußerst positiv aus.
Die Vorstände der VR meine Bank eG verdienen - laut Bilanzangaben - zur Zeit im Durchschnitt ca. 26.000,00 € pro Monat und Person. (Hier der Nachweis dazu oder unter Download als PDF) Hinzu kommen noch Leistungen an den Pensionsfonds die durchaus zusätzlich noch einige tausend Euro pro Monat ausmachen können.
Ermittelt wird das Gehalt des Vorstands nach einem besonderen Schlüssel, der zwischen Genossenschaftsverband und Geschäftsleiterverband ausgehandelt wurde. (hier Info) Hinzu kommt noch eine jährlich festzulegende Tantieme. Für Bruttogehalt und Tantieme ist laut Satzung der Aufsichtsrat zuständig. (Es bedarf jedoch lediglich einer Änderung der Satzungsbestimmung um dies in die Hände der Vertreterversammlung zurück zu geben  hier ein Beispiel dazu )
Je größer das Institut, umso höher die Vorstandsvergütung
Mit der gewünschten Dreier-Fusion erhöht sich die Bilanzsumme auf über 5 Milliarden Euro, das Geschäftsvolumen wird sich verdrei- bis vervierfachen und das Bruttogehalt steigt entsprechend. Die Steigerung ist zwar nicht proportional, es können trotzdem durchaus 40.000 EUR – 70.000 EUR pro Kopf und Monat, oder sogar mehr, werden. Die Arbeit, die sie bislang zu viert gemacht haben, machen sie jetzt zu siebt. Sie haben also weniger Arbeit und bekommen obendrein noch mehr Geld.
Der Interessenkonflikt des Vorstands
Jeder ordentliche und gewissenhafte Vorstand einer Genossenschaftsbank steckt in einem großen Interessenkonflikt, wenn er eine Fusion ohne jegliche Notlage der Bank betreiben will. Einer der größten Interessenkonflikte ist dabei die Entscheidung zwischen den folgenden beiden Alternativen:
                     a.) Information der Mitglieder über Auflösung von Rücklagen und Umwandlung in Geschäftsguthaben der Mitglieder vor der Fusion und deswegen weniger Gehalt, Abfindung oder Pension nach der Fusion oder
                     b.) Verschweigen dieser Informationen und deswegen enorme Gehaltssteigerung nach der Fusion 

Auch die Vorstände der VR meine Bank eG müssen sich entscheiden, ob ihnen eine enorme Gehaltserhöhung nach einer Fusion wichtiger ist als das Wohl und die Existenz der von ihnen geführten Genossenschaftsbank und deren Mitgliedern. Und sie sollten Rechenschaft darüber ablegen, ob sie im Verschmelzungsvertrag die Interessen ihrer Mitglieder und die Existenz der ihnen anvertrauten Genossenschaft "VR meine Bank" höher stellen als eigene Interessen.
Ganz besonders gehört zu ihren Pflichten, die Mitglieder und Vertreter über Umstände, die deren mitgliedschaftlichen Vermögensinteressen berühren, zutreffend und vollständig zu informieren. Auch darüber, dass ein einzelner Geschäftsanteil von 125,00 € eines Mitglieds zum 31.12.2020 einen zusätzlichen Anteil am Vermögenswert von 1.208,51 € besitzt und dadurch der innere Vermögenswert des Anteils  bereits 1.333,51 € beträgt.  Und ganz besonders darüber, wie die Mitglieder diese zusätzlichen 1.208,51 € ganz oder teilweise für sich behalten können, anstatt den Betrag ersatzlos zu verschenken.
Es gehört zur Treuepflicht des ordentlichen und gewissenhaften Vorstands einer Genossenschaft Informationen darüber den Mitgliedern rückhaltlos zu geben. Eigentlich sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein.

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    Diplom Volkswirt
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  • genossenschaftl. Bankbetriebswirt
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